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Promita-G One: All-in-one Inspektionsmaschine für Glasflaschen

Die integrierte Vollflaschenprüfanlage Promita-G One ist passend zu den Anforderungen von Glasflaschen-Fülllinien konstruiert. Sie ist für die Inline-Prüfung abgefüllter Flaschen nach dem Füllvorgang ausgelegt, prüft Füllstand, Verschlüsse und Aufdrucke zuverlässig und sortiert fehlerhafte Produkte präzise aus, um eine gleichbleibende Produktqualität sicherzustellen. Zusätzlich lässt sie sich mit dem Füllmanagement-System kombinieren: Dadurch wird eine Rückverfolgung fehlerhafter Erzeugnisse auf der Anlage sowie eine Echtzeitüberwachung der Produktion möglich, wodurch Produktionsverluste sinken.


Anwendungsbereich:

Glasflaschen

Einbaulage:

Hinter der Füllmascine


Systembeschreibung

Die Vollflaschen-Prüfmaschine Promita-G One vereint Prüffunktionen für Füllstand, Flaschenverschlüsse, Sprühcodes und weitere Merkmale. Durch die Kombination von Bildverarbeitung und Sensoren wird eine exakte Prüfung jedes Behälters gewährleistet. Die Geräteabmessungen betragen 750 × 1196 × 1990 mm (Länge × Breite × Höhe).
Je nach Laufgeschwindigkeit der Produktionslinie kann eine passende Steuerzentrale gewählt werden. Die maximale Prüfleistung liegt bei 72.000 Flaschen pro Stunde.

Das Gerät verfügt über eine vollautomatische Höhenverstellung mit einem Verstellbereich von 250 mm. Ein Produktwechsel per Tastendruck ermöglicht die Anpassung an unterschiedliche Produkte.

Prüfpunkte

Füllstandsprüfung

Verschlussprüfung

Sprühcodeprüfung

Logo-Prüfung auf Verschlussoberseite (optional)

Prüfung metallischer Abfüllnadeln (optional)

Abfüllmanagementsystem (optional)

Vollflaschen-Fremdkörperprüfung (optional)

Prüfung großer suspendierter Fremdkörper (optional)

Füllstandsprüfung

Hauptaufgabe ist die Prüfung des Füllstands im Flascheninneren. Hochauflösende Kameras und spezielle Lichtreflektoren dienen zur Unterscheidung zwischen regulärem und abweichendem Füllstand.
Die Füllstandsprüfung besteht aus einer Industriekamera und wartungsfreien Infrarot-LED-Leuchten. Die hohe Durchdringungskraft des Infrarotlichts verbessert den Bildkontrast. Die Prüfplattform XispVision berechnet den Füllstand präzise anhand des Höhenunterschieds zwischen linker und rechter Seite. Sie kompensiert ungleichmäßige Flüssigkeitsoberflächen bei hoher Transportgeschwindigkeit und erreicht eine Prüfgenauigkeit von ±1 mm, sodass das System effizient und stabil arbeitet.
Zusätzlich ist eine Füllstandsprüfung per Röntgen als Option erhältlich, die sich für undurchsichtige Behälter wie Konservendosen eignet.

Kappen‑Inspektion

Hier werden Kronenkappen auf fehlende, zu hohe, zu niedrige, schiefe und verformte Verschlüsse geprüft.
Die Verschlussprüfung nutzt drei Industriekameras sowie wartungsfreie, langlebige Weißlicht-LED-Leuchten. Die Aufnahme im Gegenlicht erhöht den Bildkontrast. Ein präzises optisches Reflexionssystem ermöglicht eine 360°-Prüfung der Kronenkappenform. Produkte mit schiefen, fehlenden oder verformten Kappen werden zuverlässig aussortiert. Die Prüfgenauigkeit für zu hohe und schiefe Kappen beträgt ±1 mm.
Für die reine Prüfung auf vorhandene Kronenkappen kann optional das Kronenkappen-Prüfmodul S (KKI-S) eingesetzt werden.

Markierungsprüfung


Das Gerät prüft vor allem das Vorhandensein oder Fehlen von Aufdrucken und ist für alle gängigen Tintenstrahl- und Laserkodiergeräte geeignet.

Bei vollständig fehlenden oder zu mehr als 70 % abhandengekommenen Aufdrucken beträgt die Prüfgenauigkeit 99,9 %.

Logo‑Prüfung der Kappenoberseite (optional)

Es prüft hauptsächlich Verschlüsse auf fehlendes Deckel-Logo sowie fehlerhafte Musterfarben zur Erkennung von Fremdverschlüssen. Die Konstruktion aus 304-Edelstahl erfüllt die Anforderungen hygienischer Produktionsnormen.
Die Prüfeinheit für Deckel-Logo ist mit einer Farb-Industriekamera und ringförmiger LED-Beleuchtung ausgestattet und erkennt fehlerhafte Verschlüsse anhand von Farbe und Motiv. Zusätzlich lässt sich anhand der Rundheit des Verschlusses dessen Beschädigung feststellen, wodurch eine zusätzliche Sicherheitsstufe bei der Verschlusskontrolle entsteht.

Inspektion metallener Abfüllnadeln (optional)

Es wird hauptsächlich geprüft, ob sich metallische Abfüllnadeln oder weitere metallische Fremdkörper am Flaschenboden befinden.

Die Prüfung metallischer Abfüllnadeln erfolgt über hochempfindliche Metalldetektoren, die beidseits am Förderband montiert sind. Zusammen mit einem flexiblen Ausschleuser werden fehlerhafte Produkte gesammelt und zentral entsorgt.

Abfüll‑Managementsystem FMS (optional)

Durch die Kombination aus Prüfsystem und Echtzeit-Trackingsystem werden die statistischen Prüfergebnisse mit den Positionen der Füllventile im Füller sowie der Verschließköpfe verknüpft. Jeder Füllkopf und weitere rückverfolgbare Geräte sind mit einem Optosensor ausgestattet. Bei Sensorauslösung wird ein separater Überwachungskanal für das jeweilige Produkt erstellt, der bei Aussortierung des Produkts geschlossen wird – damit ist eine lückenlose Verfolgung sichergestellt.
Sollte ein einzelnes Füllventil ständig zu niedrige Füllstände erzeugen oder ein Verschließkopf dauerhaft schiefe Verschlüsse produzieren, warnt das System das Personal automatisch für eine zielgerichtete Reparatur. Das unterstützt das Werk bei der vorausschauenden Wartung, reduziert Stillstandszeiten und erhöht die Stabilität der Produktion.
Zusätzlich ermöglicht das Füllmanagement-System eine Online-Vorprüfung zur Vermeidung von Flaschenbersten: Es blockt fehlerhafte Flaschen mit verdeckten Rissen ab und verhindert Hochdruckbruch beim Abfüllen, Maschinenblockaden durch Glasscherben sowie Produktverunreinigungen.
Das System unterstützt zudem frei konfigurierbare Stichproben: Die Regeln lassen sich flexibel festlegen, etwa die Entnahme von zehn Probenflaschen von einem ausgewählten Füllventil oder eine Sammelstichprobe über alle Arbeitsplätze. Nach einfacher Eingabe der Vorgaben läuft die Probenziehung automatisch ab. Das Verfahren ist komfortabel und effizient und verbessert die Produktqualität nachhaltig.


Das Abfüllmanagementsystem verfügt über folgende Merkmale:

Patentierte Verfolgungstechnologie TrackML®

Separate Datenerfassung und Zusammenfassung für jeden Abfüll- und Verschließkopf

Automatische Diagnose von Gerätestörungen

Integrierte Probenahmefunktion

Aufteilung der Statistiken nach Gerätepositionen

Grafik- und Berichtsfunktionen zur effizienten Verwaltung von Produktionsdaten

Vollflaschen-Fremdkörperprüfung (optional)

Es werden hauptsächlich Schimmelflecken, feine Verschmutzungen und weitere qualitätsbeeinträchtigende Verunreinigungen im Flascheninneren erkannt.
Verbliebene Schimmelflecken und feine Verunreinigungen in wiederverwendeten Glasflaschen lassen sich mit Leerflaschen-Prüfmaschinen nur schwer feststellen. Die Vollflaschen-Fremdkörperprüfung nutzt dynamische intelligente Algorithmen, um durch Fremdkörper verursachte Gasblasen zu erkennen. Sie prüft zuverlässig auf innenliegende Fremdkörper und verhindert gleichzeitig das fehlerhafte Aussortieren von außen verschmutzten Flaschen. Die Erkennungsrate beträgt mindestens 99,9 %. Dadurch werden die Probleme geringer Effizienz und hoher Fehlrate bei der manuellen Prüfung behoben.

Prüfung großer suspendierter Fremdkörper (optional)

Es werden hauptsächlich Fremdkörper erkannt, die während des Abfüllvorgangs in das Produkt gelangen.

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